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Feuerwehr warnt: Brandgefahr nimmt zu

Unser Bild zeigt ein abgeerntetes Getreidefeld zwischen Friedberg und Ober-Wöllstadt. Viele Brände entstehen aus Unachtsamkeit .

Trockene Vegetation und hohe Temperaturen erhöhen die Gefahr von sogenannten Vegetationsbränden. Kreisbrandinspektor Lars Henrich hat darauf aufmerksam gemacht, dass bei den aktuellen Witterungsverhältnissen bereits eine fahrlässig weggeworfene, glimmende Zigarette genügt, um die Natur in Brand zu setzen. „Solche Brände können sich dann rasend schnell ausbreiten und Getreidefelder komplett vernichten.“

Um solche Brände zu vermeiden, gibt Lars Henrich vier Tipps:

  • Werfen Sie keine Zigaretten oder andere brennende Gegenstände in die Natur, erst recht nicht aus dem Fahrzeug. Schnell kann es da zu einem Böschungsbrand kommen.
  • Lassen Sie niemals Autos mit heißen Abgasanlagen auf trockenen Feldern oder Wiesen stehen. Es besteht die Gefahr, dass sich die Vegetation daran entzündet. Dies betrifft neben allen Modellen mit am Fahrzeugboden liegenden Katalysatoren (viele Pkws mit Otto-Motoren) künftig auch immer mehr Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro VI. Werden diese in den Regenerationsmodus geschaltet, können sehr hohe Temperaturen auftreten.
  • Grillen Sie in der Natur nur auf dafür ausgewiesenen Plätzen. Respektieren Sie Verbote, zum Beispiel in Waldbrand gefährdeten Gebieten.
  • Melden Sie Brände oder Rauchentwicklungen sofort über Notruf 112. Hindern Sie Entstehungsbrände durch eigene Löschversuche an der weiteren Ausbreitung, wenn Sie sich selbst dabei nicht in Gefahr bringen.

In den vergangenen 30 Tagen sind die Wetterauer Wehren insgesamt 86 Mal zum Löschen sogenannter Kleinbrände ausgerückt. Dabei wurden 16 Flächenbrände darunter zwei kleine Waldbrände gelöscht. Zweimal sind landwirtschaftliche Geräte – eine Ballenpresse und ein Mähdrescher – in Brand geraten. Außerdem hat die Leitstelle 24 Heckenbrände gemeldet, darunter fallen auch Kleinbrände etwa von Grünschnitt.

veröffentlicht am: 18.07.2018

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