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  Newsletter Frühe Hilfen Wetterau  

Frühe Hilfen - Sommer 2016

Liebe Partnerinnen und Partner unseres Netzwerks Frühe Hilfen,

in diesem Newsletter wollen wir kurz auf die Situation rund um die Hebammen hinweisen. Wir geben Ihnen Kurz-Infos zum diesjährigen Fachtag am 29. November in Wölfersheim und weisen auf einige Fachtagungen und Fortbildungen in Hessen hin, für die es noch Zeit ist, sich anzumelden.

Wir möchten Sie einladen, uns interessante Texte, Veranstaltungen usw. zukommen zu lassen, die wir in unserem Newsletter gerne veröffentlichen. So kann unser Austausch auch über die digitalen Medien interessant und spannend gestaltet werden.

Einen schönen Sommer wünscht Ihnen

Romy Nickel

Netzwerkkoordinatorin

Kaum noch guter Hoffnung - oder doch?

Foto:www.habermann-fotoshooting.eu

Die Störche, Sinnbild für Kindersegen, haben mit Hilfe von engagierten, naturverbundenen Menschen die Flussauen zurück erobert. Ist nun ihnen die zaghaft ansteigende Geburtenrate zuzuschreiben? Oder sind es die Früchte der Familienpolitik?

Vielleicht liegt es weder an dem einen noch an dem anderen, sondern an den jungen Menschen selbst, deren Wertedenken Kinder wieder verstärkt mit einbezieht.

Doch leider hält die Versorgung der werdenden Mütter und der jungen Familien durch Hebammen vor und nach der Entbindung mit dem Kindersegen nicht Schritt. Viele Frauen telefonieren die Adresslisten hinauf und hinunter auf der verzweifelten Suche, eine Begleiterin für Schwangerschaft und Geburt zu finden. In Frankfurt findet jede zweite Frau keine Hebamme.

Am 11. Juli fand im Hessischen Landtag in Wiesbaden eine Anhörung statt: "Werdende Eltern in Not - Hebammen sind Mangelware".

Hebammen und Familienhebammen sind ein tragendes Fundament, Eltern den Start beim Leben mit einem Neugeborenen zu erleichtern und Komplikationen und langwierigen Problemen vorzubeugen.

Am 1. Juli veröffentlichte die Frankfurter Rundschau einen Artikel, in dem die Hebamme Susanne Otte-Seybold aus Bad Vilbel zur Situation der Hebammen interviewt wurde. Sie beschreibt, dass unter anderem das Angebot von Kursen (Geburtsvorbereitung, Rückbildungsgymnastik) für Hebammen lukrativer zu sein scheint, als die Einzelbetreuung.

Das Land Hessen bietet in Kooperation mit dem Felsenweg-Institut der Karl Kübel Stiftung ab September wieder einen Qualifizierungskurs für Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger (FGKiKp) an. Es würde uns freuen, wenn der Kurs bei unseren Wetterauer Hebammen auf Interesse stieße. 

In diesem Jahr konnten wir schon 44 Bedarfsanfragen für eine Familienhebamme entgegennehmen. Manche darunter erreichen uns, weil keine Hebamme gefunden wurde. Natürlich können unsere sechs Familienhebammen die Lücke des Hebammenangebotes nicht schließen. Manche Familien sind sehr froh, dass sie über das Angebot der Krankenkassen hinaus noch Unterstützung bekommen.

Hebammen und Familienhebammen genießen das Vertrauen der Familien.

Wünschen wir uns Politikerinnen und Politiker, die bei der Versorgung von Kleinkindern und ihren Familien ebenso erfolgreich Strategien entwickeln wie die Störchenpatinnen und -paten bei der Wiederansiedlung der Störche in unseren Flussauen. Dann besteht wieder Hoffnung auf viele Familien mit Babys.

 

 

Frühe Hilfen - Willkommen in Vielfalt: Fachtag am 29. November 2016 in Wölfersheim

Foto:Gisela Peter/Pixelio.de

Liebe Netzwerkpartnerinnen und -partner,

bevor Sie in den Urlaub oder in die Sommerferien gehen, möchten wir auf unseren diesjährigen Fachtag hinweisen. Programm und Anmeldemodalitäten für die Teilnahme an den Workshops und dem "Markt der Möglichkeiten" versenden wir nach den Ferien.

Um etwas Vorfreude zu schüren, sollen Sie hier ein Stück in die Vorbereitungen mitgenommen werden.

Menschen aus anderen Kulturen und Nationen sind zu uns gekommen und suchen Zuflucht. Wir begegnen ihnen in unserem professionellen Alltag oder bei der Ausübung unseres Ehrenamts. Sie scheinen uns fremd und anders. Schauen wir aber genauer hin, merken wir, dass Menschen sich in vielerlei Hinsicht unterscheiden und die Verschiedenheit nicht nur auf die kulturelle Herkunft zurückzuführen ist.
Wir haben unsere professionelle Haltung gegenüber Hilfesuchenden, BürgerInnen, KlientInnen in unserem pädagogischen Alltag zu reflektieren, um in gemeinsamen Suchprozessen hilfreiche Unterstützungsangebote zu entwickeln, die den Hilfesuchenden die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht.

Dazu werden wir Vorträge von Öffnet externen Link in neuem FensterDr. Berrin Otyakmaz von der Universität Kassel und Öffnet externen Link in neuem FensterClaudia Khalifa, Diversity-Trainerin, hören.

Bis zu sieben Workshops warten auf uns zu unterschiedlichen Themen im Rahmen von Vielfalt und Professionalität.

Selbstverständlich können Sie wieder Ihre Einrichtungen in vielfältiger Weise präsentieren und dazu beitragen, dass alle Teilnehmenden von Ihren Angeboten wissen, um sie an Eltern weiterzutragen.

Wie immer sollen der Spaß, Neues zu erfahren, die Freude, sich austauschen zu können und insgesamt das persönliche Wohlbefinden nicht zu kurz kommen.  

Wir freuen uns, Sie im November in Wölfersheim begrüßen zu dürfen.

Ihr Netzwerk(e)Forum Frühe Hilfen in der Wetterau  

Frühe Hilfen in der Wetterau

Grafik: Wetteraukreis/Heiko Franke

Das Ziel der Frühen Hilfen ist es, im Netzwerk die verschiedenen Unterstützungsangebote für werdende Eltern und Familien mit Kindern bis zu drei Jahren kennenzulernen, zu entwickeln und aufeinander aufzubauen.

Damit die vielen, vielen Angebote in der Wetterau auch genutzt werden, müssen sie den Familien bekannt sein. Deshalb haben wir die OnlineplattformÖffnet externen Link in neuem Fenster www.fruehehilfen-wetterau.de für Sie und die Eltern eingerichtet.

Bitte tragen Sie Ihre Institution ein, setzen Sie einen Link auf Ihre Homepage und schon können Eltern in ihrem Wohnort sehen, welche Angebote es vor Ort gibt. 

Fortbildungen und Tagungen

September 2016 bis Oktober 2017 - Felsenweg-Institut der Karl Kübel Stiftung
Berufsbegleitende Qualifizierung zur Familienhebamme (FamHeb) oder Familien-, Gesundheits- und KinderkrankenpflegerIn (FGKiKp). Im Flyer erfahren Sie Öffnet externen Link in neuem Fenstermehr...

1. September 2016 - Multifamilientherapie im Albert Schweitzer Kinderdorf mit Eia Asen Mitbegründerin der MFT aus London. Informationen und Anmeldung Öffnet externen Link in neuem Fensterhier... 

Fortbildungsreihe "Gemeinsam gegen sexuelle Gewalt" HMSI
Fortbildungen zur Prävention und Intervention bei sexueller Gewalt gegen Mädchen und Jungen.
Angesprochen sind Fachkräfte der stationären und teilstationären Einrichtungen der Kinder und Jugendhilfe in Hessen. Die Fortbildungen richten sich auch an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Bereich der Behindertenhilfe in der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind. Es wird aber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass in den Fortbildungen allgemeine Grundlagen zu sexueller Gewalt vermittelt werden und auf spezifische Fragestellungen bezüglich der Arbeit mit Menschen mit Behinderung nicht immer eingegangen werden kann.
Näheres entnehmen Sie dem Öffnet externen Link in neuem FensterProgramm... 

Migration und Kinderschutz für ehrenamtlich Tätige und Dolmetscherinnen - Wildwasser Gießen im Auftrag des HMSI
In den Fortbildungen sollen ehrenamtlich Tätigen die Struktur und die Vorgehensweise in Fällen von Kindeswohlgefährdung und die regionalen Hilfestrukturen erläutert werden, sodass sie die notwendigen Kenntnisse an der Hand haben, um Gewalt sehen und einordnen zu können und darauf angemessen reagieren zu können. Hier kommen Sie zum Öffnet externen Link in neuem FensterFlyer... 

Akademie Petra: Kinderschutz - Verantwortung verpflichtet 
Familien mit psychisch kranken Elternteilen - wie kann Hilfe und Unterstützung für die Kinder gelingen? Für Fachkräfte von öffentlichen und freien Trägern in der Jugendhilfe, der Prävention und Frühen Hilfen sowie Kinderschutzfachkräfte. Öffnet externen Link in neuem FensterNäheres...  

September 2016  - November 2016 - Wildwasser Gießen in Kooperation mit dem HMSI
Vertiefungsseminare für insoweit erfahrene Fachkräfte

Fünf eintägige Seminarangebote, unter anderem zur Einschätzung sexueller Übergriffe, Traumapädagogik oder Schutzauftrag und Einschätzung sexueller Übergriffe durch Mitarbeiterinnen in Institutionen... Mehr dazu Öffnet externen Link in neuem Fensterhier:

15. November - Marte Meo - Ein Schlüssel zur Sprache
Die Kreisverwaltung Groß-Gerau lädt zu einer Fachtagung mit der Begründerin von Marte Meo - Maria Aarts ein. Die Methode und deren Wirkung in der Sprachförderung werden durch zahlreiche Filmbeispiele erläutert. Öffnet externen Link in neuem FensterZur Anmeldung... 

Veranstaltungen zu Prävention und Kinderschutz

Schnuller und Kippe. Foto:RK by CFalk/ pixelio.de

Weitere Fortbildungsangebote in Hessen haben wir hier für Sie zusammengestellt:

Zu den Themen Kinderschutz, Prävention und Frühe Hilfen Öffnet externen Link in neuem Fensterhier 

Zu den Themen Prävention und Schutz vor sexueller Gewalt Öffnet externen Link in neuem Fensterhier

 

 

Interessante Links, die weiterführen...

Foto: Clipdealer.com

Filme für die Arbeit mit arabischen Familien finden Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterhier... 

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt Tipps zur Arbeit mit Flüchtlingsfamilien. Schauen Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterweiter...

Das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend informiert über das Elterngeld Plus - ein weiterer Schritt zur Vereinbarung von Familie und Beruf. Zu der Broschüre kommen Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterhier...

Über die Arbeit mit Flüchtlingsfamilien in der Wetterau können Sie sich über die Internetseite der AG Flüchtlingshilfe in der Wetterau informieren. Sehen Sie Öffnet externen Link in neuem Fenstermehr...

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Name Telefon Fax Raum
Achim Kalinski 06031 83-4536 06031 83-914536 346 E-Mail

Ärztetagung in Bad Nauheim

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