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  Newsletter Frühe Hilfen Wetterau  

Frühe Hilfen - Frühsommer 2017

Liebe Partnerinnen und Partner unseres Netzwerks Frühe Hilfen,

viel Zeit ist seit unserem letzten Newsletter vergangen. Untätig waren wir jedoch nicht.

Wir wollen Sie wieder ein kleines bisschen mitnehmen in die verschiedenen Aktivitäten und Sie recht herzlich einladen, selbst mitzumachen, sich dem Netzwerk verbunden zu fühlen, von den Frühen Hilfen zu erzählen.

Unser vorrangigstes Ziel ist es ja, junge Familien zu ermuntern, ggf. bei einem unserer Netzwerkpartner oder bei den Familienhebammen Unterstützung zu suchen, wenn bei der neuen Aufgabe, kleine Kinder großzuziehen, Probleme oder auch nur Unsicherheiten entstehen.

Wir wollen Eltern Mut machen, diesen Schritt zu gehen und die Verantwortung für das Gelingen der Pflege und Erziehung zu übernehmen.

Wir wünschen Ihnen einen interessanten und angenehmen Sommer und hoffen, Sie alle bei unserem nächsten Fachtag begrüßen zu dürfen.

Mit herzlichen Grüßen

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Netzwerkkoordinatorin 

Fachtag 15. November 2017 in Ober-Wöllstadt: Rolle rückwärts in die Zukunft?

Foto: A.Bombe/pixelio.de

So lautet momentan unser Leitmotiv, das uns bei der Organisation des Fachtages am 15. November 2017 begleitet.
Können Sie sich etwas darunter vorstellen?

In unseren Begegnungen und Diskussionen hören wir oft das Wörtchen "früher". Die Komplexität in unseren sozialen, medizinischen, pädagogischen oder psychologischen Berufen wird immer größer, die Arbeit verdichtet sich. Viel Fremdes und Ungewohntes begegnet uns. Manches schreit nach Lösungen, die wir nicht finden. Da schleicht sich die Idee ein, dass früher doch vieles einfacher, besser, leichter war.
Doch ist ein Revival von Altem und Bewährtem wirklich eine Antwort für die moderne Welt?
Aber was brauchen Kinder, um heute gesund aufzuwachsen? Sind die Bedürfnisse eines Kindes heute anders als früher? Oder müssen die Kinder anders sein, um in der modernen Welt zurechtzukommen

Wir konnten interessante Referentinnen und Referenten für unseren Fachtag gewinnen.

  • Prof. Dr. Rolf Göppel von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, Institut für Erziehungswissenschaften 
  • Dr. Regina Remsperger-Kehm von der Hochschule Ludwigshafen, Bildung, Betreuung und Erziehung
  • Dr. Bernhard Stier, ehemals Kinderarzt in Butzbach
  • Birgitte Jessen-Klingenberg, Musikpädagogin und Kirchenmusikerin

werden sich in ihren Vorträgen mit dem Thema befassen.
Eine Diskussionsrunde schließt sich an.

Wie immer ist viel Platz für den Markt der Möglichkeiten mit Ihren Infoständen und dem gemeinsamen Austausch.

15. November von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr in der Römerhalle in Ober-Wöllstadt.

Spaß und Leichtigkeit werden nicht fehlen - das ist der gute Nährboden für die Qualität in der eigenen Professionalität.

Da wir in diesem Jahr mit einem größeren Teilnehmerkreis rechnen, werden wir ggf. einen Kostenbeitrag von 5,00 Euro bzw. 10,00 Euro erheben.

Mangel an Hebammen und Auswirkungen auf die Frühen Hilfen

pixelio:Helene Souza

Foto: Helene Souza/pixelio.de

Vor kurzem beschäftigte sich der Landtag mit der Situation des Hebammenmangels bei uns in Hessen.

Die hessischen Kolleginnen und Kollegen des Netzwerks Frühe Hilfen haben ein Diskussions- und Positionspapier erarbeitet, das deutlich machen soll, dass die Misere auch oder ganz besonders die "Frühen Hilfen" bzw. die dort angesiedelten Familienhebammen betrifft.

Bei uns im Wetteraukreis gibt es bisher keine konkrete Erhebung, sodass wir nicht mit nachweisbaren Fakten argumentieren können.

Wir können aber feststellen, dass bei den Bedarfsanfragen nach einer Betreuung durch eine Familienhebamme immer wieder einmal angeführt wird, dass keine Hebamme gefunden wurde, die im Rahmen des SGB V (Krankenkasse), die Versorgung von der schwangeren Frau oder auch die Nachsorge von Mutter und Säugling übernehmen kann. Dies betrifft nicht nur geflüchtete Frauen.

Oftmals springen Familienhebammen ein, wenn die Notlage der Frauen offensichtlich ist und der Betreuungsbedarf ohnehin die Leistungen nach SGB V überschreiten würde.

Um Sie über die Situation und die Haltung des Netzwerks Frühe Hilfen zu informieren, haben wir Öffnet externen Link in neuem Fensterhier das Diskussionspapier angefügt.

Informationen aus den regionalen Knotenpunkten

Netzwerkknoten Ost. Foto: Wetteraukreis

Rund um Friedberg hat sich zuletzt am 8. März in der Ev. Familienbildungsstätte getroffen.

Die Teilnahme ist nach der Herausgabe der Broschüre "Leben mit einem Neugeborenen" und der intensiven Vorbereitung auf eine Babymesse im letzten Jahr, die mangels Unterstützung abgesagt werden musste, zurückgegangen.
Das ist sehr schade, da doch besonders in der Kreisstadt und in angrenzenden Kommunen viele junge Familien wohnen und sich eine Menge Anbieter mit ihren Leistungen hier konzentrieren. 
Öffnet externen Link in neuem FensterProtokoll der  Sitzung vom 8. März

Der Netzwerkknoten Ost traf sich am 25. April in Glauburg-Stockheim.

Über die Begrüßung durch Bürgermeister Carsten Krätschmer haben sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr gefreut.
Die Sprecherinnen des Netzwerkknotens Henrike Strauch und Susanne Martin-Ploner hatten zum Themen "Lebenswelten junger Familien und Wohnraumproblematik" eingeladen.
Der öffentliche Personennahverkehr spielt für die Familien mit Kleinstkindern ebenso ein Rolle wie die Tatsache, dass günstiger Wohnraum fast nur noch im ländlichen Bereich mit wenig ausgebauten Hilfsangeboten zu finden ist. Die Zusammenfassung des Treffens finden Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterhier:

Informationen zum Netzwerk(e)forum

Foto: S.Hofschläger/pixelio.de

Wir freuen uns, dass neue Organisationen an der Arbeit in unserem Netzwerk(e)forum Interesse gefunden haben und die "Frühen Hilfen" sich mehr und mehr in den Regionen etablieren.

Wir treffen uns ca. alle 6-8 Wochen, zukünftig immer reihum bei einem unserer Netzwerkpartner.

Unsere Aufgaben und Themen sind:

  • Auf- und Ausbau des flächendeckenden Netzwerks Frühe Hilfen in der Wetterau
  • Bestandserhebung und Bedarfsplanung, Begleitung von Maßnahmen
  • Entwicklung bzw. Fortführung des Konzepts mit den übergeordneten Zielen des Netzwerks
  • Regelung verbindlicher Zusammenarbeit
  • Durchführung von jährlichen Fachtagen bzw. Netzwerkkonferenzen
  • Einbindung von Ehrenamtsstrukturen
  • Information und Fachdiskurs mit politischen Gremien und Organisationen zur Etablierung der Frühen Hilfen und der Gewinnung eines gemeinsamen Verständnisses
  • Einsatz und Pflege der Onlineplattform "Frühe Hilfen vor Ort"
  • Beratung der regionalen Netzwerkknoten (fachlich und prozessorientiert)
  • Kontaktgestaltung zu Bürgerinnen und Bürgern, Verwaltung, Netzwerkpartnern
  • Öffentlichkeitsarbeit allgemein

Unsere letzte fand am 11. Mai in der Frühförderstelle der Lebenshilfe Wetterau statt. Hier finden Sie als Beispiel unserer Arbeit Öffnet externen Link in neuem Fensterdas letzte Protokoll:

Fortbildungen für Fachkräfte in den Frühen Hilfen

Foto: S.v.Gehren/pixelio.de

Informationen zu verschiedenen Fortbildungsangeboten in Hessen

Öffnet externen Link in neuem FensterKinder psychisch kranker Eltern

Öffnet externen Link in neuem FensterMigrationssensibler Kinderschutz

Öffnet externen Link in neuem FensterGemeinsam gegen sexuelle Gewalt

Öffnet externen Link in neuem FensterMigration und Kinderschutz für ehrenamtlich Tätige

Öffnet externen Link in neuem FensterWildwasser Wetterau e.V.

Öffnet externen Link in neuem FensterGespräche mit Eltern bei Kindeswohlgefährdung

Angebote aus dem Netzwerk für Familien

Foto: Tomiziak/pixelio.de

In den vergangenen Wochen trafen sich mehrere Netzwerkpartner zum Austausch und stellten sich ihre jeweiligen Angebote vor. Für Ihre Familien und Kinder finden Sie folgende Angebote zum Weitersagen:

Ferienprogramm der Fachstelle Jugendarbeit - für Kinder ohne Altersbegrenzung gibt es den Familientag am 26.7.2017 bei Lichtblick e.V. Stöbern Sie im Programm Öffnet externen Link in neuem Fensterhier:

Wildwasser Wetterau bietet  therapeutische Unterstützung für Mädchen und Jungen an. Näheres finden Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterhier:

Gewalt hat viele Gesichter - Hilfen bietet die Beratungs- und Interventionsstelle Frauen-Notruf in Nidda. Weitere Informationen finden Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterhier: 

Alleinerziehende haben es in ihrem Alltag mit den Kindern oftmals besonders schwer, alle Anforderungen unter einen Hut zu bekommen. Das A-Net in der Wetterau will unterstützend zur Seite stehen. Aktivitäten und Angebote finden Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterhier:

Die Stadt Nidda lädt regelmäßig zum Neugeborenenempfang ein. Wir waren auch eingeladen, mussten allerdings passen. Hier zum Öffnet externen Link in neuem FensterPressebericht:

Und hier noch die Änderung zum Unterhaltsvorschussgesetz - Informationen dazu finden Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterhier:

Zu guter Letzt

Foto: S.Bernhard/pixelio.de

Es würde uns freuen, wenn wir Ihre Informationen für das Netzwerk in unseren Newsletter einstellen könnten.

Wir wollen unsere Informationen weit streuen, je weiter desto besser. Gut, wenn Familien auf unsere Angebote aufmerksam werden.

 

 

 

Das Netzwerk "Frühe Hilfen in der Wetterau" wird gefördert der Bundesinitiative Frühe Hilfen und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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